Aktuelles beim SV Brünen

Lokalsport: SV Brünen: Wiedersehen nach fast 50 Jahren

Die ehemaligen Spieler der ersten Mannschaft des SV Brünen – hinten von links: Reinhold Mix, Erwin Scholze, Friedhelm Eimers, Horst Stemmingholt, Gerd Bauhaus, Manfred Eimers, Lothar Brans, Bernd Ellgering; vorne von links: Erwin Telinde, Günter Ulland, Hartmut Bossow, Trainer Karl-Heinz Peschen, Hilbert Brüggerhoff und Jürgen Rütter

 

SV Brünen: Wiedersehen nach fast 50 Jahren

Die ehemaligen Spieler der ersten Mannschaft des Clubs trafen sich erstmals nach langer Zeit.
In Erinnerungen schwelgten die ehemaligen Fußballer der ersten Mannschaft des SV Brünen, die sich jetzt zum ersten Mal nach fast fünf Jahrzehnten wieder trafen. Das Team kickte damals in der Zweiten Kreisklasse (heute Kreisliga B) und bestritt dabei seine Partien gegen den PSV Wesel, SV Bislich, Hamminkelner SV, SV Ringenberg oder GW Flüren oft vor fast 400 Zuschauern.  “Uns zeichnete besonders die Kameradschaft aus”, sagt Hartmut Bossow. Er erinnert sich auch gut an die freundschaftliche Verbundenheit von Trainer Karl-Heinz Peschen zur ausgiebigen Konditionsarbeit. “Was haben wir oft geflucht.” Für das Wiedersehen in der Gaststätte Zur Quelle war dann allerdings ebenfalls Kondition gefragt, feierten die Akteure des SV Brünen doch bis spät in den Abend hinein.

( Foto : Markus Joosten, Text : Tobias Dinkelborg,FUPA )

 

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Sieg im Derby gegen Dingden

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SV Brünen – SV Blau-Weiß Dingden 1:0
Bei Blau-Weiß Dingden hatte man nach dem Dämpfer gegen den SV Rees etwas gutzumachen. Doch gegen den SV Brünen zieht man erneut den Kürzeren. Die Hausherren boten dem Favoriten ordentlich Paroli und wurden durch den Treffer von Ben Hutmacher (Foto)  in der 65. Minute belohnt. Mit dem siebten Dreier verbessert sich Brünen auf Platz 13, Dingden rutscht weiter ab und findet sich auf dem sechsten Rang wieder.

Fotos zum Spiel finden Sie hier :

Fotos zum Spiel Bruenen-Dingden 13.03.2016

Kreisliga-Fußballer wegen Körperverletzung verurteilt

 

Das Gericht in Wesel sah die Schuld der Hobbyfußballspieler von Viktoria Wesel II als erwiesen an.

Dass Geschehnisse, die während eines Fußballspiels auf dem Platz passieren, vor einem ordentlichen Gericht landen, ist äußerst selten. Gestern musste sich das Weseler Schöffengericht allerdings mit einem Fall aus der untersten Fußballklasse beschäftigen, der bereits anderthalb Jahre zurückliegt. Ein Spieler des C-Liga-Teams Viktoria Wesel II musste sich wegen einer Körperverletzung, zwei seiner Mitspieler sogar wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.Laut Anklage hatten alle drei am 31. August 2014 auf dem Aschenplatz an der Bergstraße in Brünen gegnerische Fußballer durch absichtliche Schläge und Tritte verletzt. Nach mehr als vierstündiger Verhandlung sprach das Gericht das Trio schuldig. Ein 26-Jähriger Familienvater aus Wesel wurde wegen Körperverletzung zu 40 Tagessätzen á zehn Euro verurteilt. Bei seinen beiden Teamkollegen sah der Richter eine gefährliche Körperverletzung in minderschwerem Fall als erwiesen an. Einem 30-Jährigen, der bereits wegen einer Gewalttat vorbestraft war, brummte das Gericht eine viermonatige Strafe zur Bewährung auf, er muss außerdem 500 Euro an die Staatskasse sowie 100 Euro Schmerzensgeld an sein Opfer zahlen. Zudem wird ihm während der Bewährungszeit von drei Jahren ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt. Täter Nummer drei, ein bisher unbescholtener Student, erhielt ebenfalls vier Monate auf Bewährung – er muss zudem 300 Euro aufbringen. Schiedsrichter als Zeuge vergessenDass neun der zehn geladenen Zeugen die Geschehnisse auf dem Fußballplatz eindeutig durch die „Vereinsbrille“ sahen und doch recht unterschiedlich darstellten, überraschte wenig. Für großes Unverständnis sorgte aber, dass der vorsitzende Richter den vermutlich einzigen „neutralen“ Zeugen – den Schiedsrichter der Begegnung – zunächst vergaß und diesen erst nach dem Hinweis eines zuvor befragten Spielers doch noch in den Zeugenstand rief.Die Aussage des 71-jährigen Unparteiischen blieb jedoch enttäuschend. Der Spielleiter war wohl völlig überfordert und hatte das von Beginn an hitzige Spiel nach eigenen Angaben kurz vor Schluss abgebrochen, weil ein Spieler einen anderen gefoult hatte, obwohl er beiden Spielführern Minuten zuvor erklärt hatte, bei der „nächsten Kleinigkeit“ das Spiel abzubrechen. Weil er während der anschließenden „Rudelbildung“ mitten im Geschehen gestanden habe, habe er nicht mehr genau sehen können, was um ihn herum alles passiert, so der Referee. Dieser Spielabbruch in der 88. Minute führte dann unstrittig zu heftigen Tumulten auf dem Spielfeld, in deren Rahmen – nach Ansicht des Gerichts – erwiesenermaßen ein Viktoria-Kicker einem Gegner einen Schlag gegen der Kopf versetzte. Ein weiterer Weseler Spieler trat einem Brüner in Kung-Fu-Manier gegen den Oberarm, der dritte Gäste-Akteur streckte einen Gegner zu Boden und trat anschließend mit dem Fußballschuh zu. Die drei Angeklagten beteuerten ihre Unschuld, gaben zudem an, zuvor fremdenfeindlich beleidigt worden zu sein.Dass es mehrfach zu Beleidigungen und Drohungen – überwiegend von außerhalb des Spielfeldes gekommen sei, belegten fast alle Zeugenaussagen. Nur der Schiedsrichter gab an, davon nichts mitbekommen zu haben.

Text : Johannes Kruck, NRZ Wesel

1. Herrenmannschaft : Knappe Niederlage im Pokalspiel

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Nach tollem Kampf gingen die A-Liga-Kicker des SV Brünen sehr traurig vom Platz. Die Mannschaft von Trainer Aycin Özbek unterlag dem Bezirksligisten RSV Praest mit 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung und schied in Runde drei aus dem Pokalwettbewerb aus. „Das haben die Jungs nach so einer Leistung nicht verdient“, so Özbek. „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft. Mit so einer Leistung am Sonntag gegen Rees würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen.“
Gegen den klassenhöheren Favoriten begannen die Brüner zunächst mit zu viel Respekt und gerieten mit 0:1 durch Dennis Thyssen in Rückstand (10.). Doch Tobias Bauer lupfte für die Platzherren zum Ausgleich ein (25.). „Wir haben danach gut kombiniert, aber vor dem Tor fehlte der letzte Punch“, so Özbek. Drei Minuten vor dem Ende verpasste es der SVB, die schnelle Ausführung eines Freistoßes der Gäste zu verhindern und kassierte durch Jan Gasse das bittere 1:2.